01.02.2012
Das Parteipräsidium der NPD beschäftigte sich bereits im Dezember 2011 mit den Vorwürfen gegen das Thüringer NPD-Mitglied André Kapke. Weil immer wieder versucht wird, Verbindungen zwischen den sog. NSU-Morden und der NPD zu konstruieren, räumt das Präsidium der Aufklärung größten Stellenwert ein. Darum hat das Präsidium von Herrn Kapke eine umfassende und aussagekräftige Stellungnahme gefordert.Die Erwiderung André Kapkes war nunmehr Gegenstand der NPD-Präsidiumssitzung am 31. Januar 2012. Herr Kapke hat in seiner Stellungnahme u.a. wie folgt geantwortet:
Im weiteren Verlauf seines Schreibens distanzierte sich Herr Kapke davon, in die Nähe terroristischer Handlungen gerückt zu werden:
Dem Parteipräsidium sind keine gegenteiligen, beweiskräftigen Tatsachen bekannt, die auf eine Tatbeteiligung an oder Unterstützung von Straftaten hindeuten. Auch unter Verweis auf den in einem demokratischen Rechtstaat geltenden Grundsatz der Unschuldsvermutung sieht das NPD-Parteipräsidium zur Zeit keine Erfordernis zur Einleitung irgendwelcher schiedsgerichtlicher Maßnahmen.
Berlin, 01.02.2012
Frank Franz
Bundespressesprecher