21.05.2009
Immer mehr Vorwürfe gegen die mutmaßlichen Drahtzieher
Rheinland-Pfalz/Mainz. Nach einem Bericht der AZ vom 20.Mai nehmen die Belastungen gegen die mutmaßlichen Verursacher der Wohnbau-Krise weiter stark zu. So wurde jetzt eine anonyme Strafanzeige gegen den Mainzer OB Jens Beutel gestellt. Denn dieser ließ sein Häusle in Erbbaupacht durch die Wohnbau GmbH bauen. Laut Beutel hätten aber diese „Dienstleistungen“ der standardüblichen Gewinnspanne für die Wohnbau entsprochen und das Mainzer Finanzamt den Plan – natürlich beanstandungslos – verifiziert. Doch die Vorwürfe gehen weiter: Auch sollen offenbar Beutel und der ehemalige Geschäftsführer der Wohnbau, Rainer Laub, so manch Privatvergnügen mit Hilfe der Wohnbau finanziert haben. Ganz zu schweigen von den „Weihnachtsgeschenken“, welche die zwielichtigen Gestalten um Beutel & Co.(diesmal auch ganz offen ersichtlich kostümiert als St. Nikolaus20mit Unterstützung durch Knecht Ruprecht Laub) an die Wohnbaumitglieder verteilt haben sollen. Auch die zweifelhaften Sitzungsgelder in Höhe von 100 € stehen nun im Fokus der Öffentlichkeit.
Daß solche finanziellen Transfers von der Finanzprüf- und Beratungsgesellschaft Price Waterhouse Coopers (PWC), welche derzeitig mit der Überprüfung der Finanzen der angeschlagenen Wohnbau GmbH beschäftigt sind, als völlig korrekt bestätigt werden, verwundert den mündigen Bürger wohl kaum noch (vielleicht kam Santa Claus ja zweimal).
Der Vorstand des NPD-KV Nahelandes meint hierzu:
Allein schon die Tatsache, daß nun nach und nach Anzeigen gegen die offensichtlichen Hintermänner der Wohnbau-Krise gestellt werden und unliebsame Fakten schrittweise ans Tageslicht gelangen, zeigt schon, wie weitflächig und tiefwurzelig doch die Ursachen zu liegen scheinen. Ebenso auffällig: die Anzeigen wurden anonym aufgegeben. Hier ist es wohl eindeutig, daß es sich um eine oder mehrere Personen aus dem Umfeld der Mainzer Wohnbau Geschäftsführung/ des Aufsichtsrates handelt, die dem Anschein nach durch Bekanntwerden ihrer Namen berufliche und/oder private Repressalien befürchten müssen.
Ein Skandal, der scheinbar seinesgleichen noch zu suchen hat.
Und wer weiß, welche Fakten sich in der nächsten Zeit noch enthüllen werden.
Und welche Steuergelder noch als „Bürgschaften“ bewilligt werden müssen. Die Stadt hat's ja.
Ihre NPD Naheland wird sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden über die Um-/Zustände bei der Wohnbau GmbH halten!
Verfasser:
Ingo Helge , Kreisvorsitzender NPD Naheland
Quelle: www.npd-naheland.de
Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/