12.05.2009
Einwanderungswahnsinn
Zahlreichen Pressepostillen ist zu entnehmen, daß Bundeskanzlerin Angela Merkel nun endgültig die Katze aus dem Sack gelassen hat. Sie rief sämtliche Migranten dazu auf, die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen – weil das angeblich im bundesdeutschen Interesse liege und Zuwanderung schon immer eine Bereicherung darstellte.
Dies darf nicht unbeantwortet bleiben. Im bundesdeutschen, also genauer im Interesse der bundesdeutschen Systemparteien dürfte eine forcierte Einwanderung und Einbürgerung definitiv liegen, benötigen diese doch aufgrund der überaus großen Politik- und Parteienverdrossenheit ein neues Wählerpotential. Und dem internationalen Kapital nützt es auch, können doch die Löhne hierzulande aufgrund der Verdichtung und der damit einhergehenden künstlichen Arbeitsplatzverknappung auf ein Mindestmaß gesenkt werden. Dies würde wieder Profitsteigerungen für die Großaktionäre bedeuten.
Daß Einwanderung nicht im deutschen Interesse ist, liegt auf der Hand. Oder sind überbordende Kriminalität, die Zunahme der Gefahr terroristischer Anschläge in unserer Heimat, steigende Arbeitslosenzahlen, sinkende Löhne und das Kollabieren des deutschen Sozialstaats in unserem Interesse? Wohl eher nicht. Das wären aber die logischen Folgen aus Merkels Forderung, so ehrlich sollte man als Regierungschefin schon sein.
Interessant ist auch der zweite Teil ihrer Begründung, nämlich daß es Zuwanderung schon immer gab und sie schon immer eine Bereicherung darstellte. Leider gibt sie hier keine näheren Erläuterungen und so bleibt uns verborgen, um welche Zeiten sich Merkels Geist hier dreht.
Ob sie die Völkerwanderung meint? Ja, Frau Merkel, aber damals gab es keine Staaten im engeren Sinne und demzufolge auch keine Territorien, die explizit einer Völkerschaft gehörten.
Oder meint sie die gezielte Ansiedlungspolitik in der Folge des Dreißigjährigen Krieges? Auch eine Möglichkeit, doch damals war das Gebiet des heutigen Deutschlands nicht eines der dichtbesiedeltsten Gebiete der Welt, sondern aufgrund des jahrzehntelangen Völkergemetzels in unüberschaubar großen Gebieten nahezu entvölkert. Und angesiedelt wurden weiland auch nicht Menschen aus aller Welt, sondern wenn überhaupt Menschen verwandter Völker, sprich Europäer. Beispielsweise ist belegt, daß unter dem Großen Kurfürsten und auch unter dem Alten Fritz gezielt fleißige polnische Bauern angesiedelt wurden. Aber diese assimilierten sich binnen einer Generation und sahen ähnlich wie die assimilierten Hugenotten die Arbeit für ihre neue Gemeinschaft als ihre große Aufgabe. Es ist nicht überliefert, daß es hier zur Herausbildung von halbkriminellen Strukturen und Parallelgesellschaften kam.
Oder schwadroniert Merkel von der Einbürgerungspolitik der häufig als Vorbild-Demokratie angeführten Weimarer Republik? Kann sein, doch selbst diese bürgerte in den Jahren ihres Bestehens lediglich 129.517 Menschen ein, also wesentlich weniger als es die BRD pro Jahr für geboten hält. Hinzukommt, daß davon über 114.000 Deutschstämmige waren, der Rest setzte sich größtenteils aus Menschen der östlichen Nachbarländer zusammen. Also auch kein Vorbild für die schrankenlose Einwanderungspolitik der Merkelschen Denkart.
Oder meint das Merkel die erzwungene Einwanderung über zehn Millionen ostdeutscher Vertriebener in das Gebiet der heutigen BRD? Auch diese ging ohne problematische Zwischenfälle vor sich her. Die gesamtdeutsche Solidarität war nie größer. Von Ghetto-Bildung und Mitnahmementalität keine Spur. Die Vertriebenen galten als besonders fleißig. Scheinbar hinkt der Vergleich mit den Neudeutschen aus Vorderasien.
Doch warum hinkt der Vergleich? Die Biologie gibt die Antwort. Der Mensch fühlt sich, noch immenser in Notzeiten, stets dem verbunden, der ihm selbst ähnlich ist. Das ist kein Rassismus, das ist lediglich der Instinkt, der sich evolutionär herausgebildet hat und der eine geniale „Erfindung“ der Natur ist. Zahlreiche Studien, unter anderem mit Kleinkindern, belegen dies unwiderlegbar.
Daher ist Einwanderung nicht gleich Einwanderung. Es stellen sich immer zwei wesentliche Fragen. Nützen die Neuen der angestammten Gemeinschaft, fügen sie sich ein? Können sie sich überhaupt einfügen? Übervölkerte Gebiete brauchen keine Einwanderung. In durch Kriege zerstörte Gebiete und Gemeinschaften kann sie sinnvoll sein. Die zweite Frage ist die nach der ethnischen und kulturellen Kompatibilität der Einwanderer mit der ansässigen Gemeinschaft. Der Blick in die Geschichte und Gegenwart beweist, daß multiethnischen Bevölkerungen ein frühes Verfallsdatum beschieden ist. Konflikte, bürgerkriegsähnliche Szenarien, Rassenunruhen – das kann man sich doch wirklich sparen.
Ethnisch und kulturell ähnliche Menschen sind in der Lage, sich in eine autochthone Gesellschaft einzufügen, ohne die eigenen Wurzeln verlassen zu müssen. Es entstehen aufgrund der Ähnlichkeit und der Verwandtschaft kein latenter Anpassungsdruck und somit auch kein Konfliktpotential.
Was heißt das für uns, hier und heute? Deutschland ist sehr dicht bevölkert, mit und ohne Ausländer. Daher besteht derzeit kein Grund für irgendeine Form von Einwanderung. Unsere verwandten Nachbarvölker leben in Frieden, daher gibt es dort keine Flüchtlinge und keinen nachvollziehbaren Grund, aktuell Einwanderungspolitik gutzuheißen.
Kulturell und ethnisch Fremden ist aufgrund der beschriebenen Hintergründe niemals eine Einbürgerung zu gestatten. Völker determinieren sich durch drei wesentliche Merkmale: gleiche Abstammung, gleiche Kultur und den Willen zur Gemeinschaftszugehörigkeit. All das ist bei Einwanderern fremder Kontinente nicht gegeben.
Aus diesen Gründen wird die NPD der Umvolkungspolitik von Merkel und Konsorten eine klare Absage erteilen.
Berlin, den 11.05.2009
NPD-Pressestelle