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05.06.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Ludwigshafen: Das einseitige Gedenken geht weiter…

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Die Stadt Ludwigshafen am Rhein ist zwar mit 1.176,3 Milliarden EUR maßlos überschuldet (ca. 7.200 EUR pro Einwohner), muss dieses Jahr allein 41,1 Millionen EUR an Zinsen (112.603 EUR pro Tag!) abbezahlen und prognostiziert bis 2014 eine Verschuldung von über 1,5 Milliarden EUR. Trotzdem wurde in der Stadtratssitzung vom 23. Mai 2011 der Antrag der Grünen einstimmig angenommen, ein weiteres Mahnmal zur Erinnerung an 183 Juden aus Ludwigshafen, welche 1940 in das südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert wurden, aufzustellen.
Nun soll also nach den „Stolpersteinen“ und diversen anderen Erinnerungstafeln auch noch nach dem Vorbild Mannheims und Freiburgs ein Straßenschild mit der Aufschrift „Gurs 1168 km“ sowie eine Informationstafel errichtet werden, um die Bürger „auch in der Zeit zwischen den offiziellen Gedenktagen (27. Januar, 22. Oktober, 9. November) mitten in der Stadt zum Nachdenken anzuregen“.

Das einseitige Gedenken kennt in Ludwigshafen scheinbar keine Grenzen. Wo bleiben die Mahnmale für die im alliierten Bombenterror ums Leben gekommenen Menschen?! Zwar gibt es im Stadtteil Rheingönheim ein Denkmal für die 90.000 deutschen Soldaten, welche von März bis Juli 1945 in dem dortigen Gefangenenlager „für den Frieden“ interniert wurden, über deren Leiden dort ist auf dem Gedenkstein jedoch kein Wort zu finden. An neue Mahnmale, welche an die deutschen Opfer und Soldaten erinnern, ist erst gar nicht zu denken und ohne das Engagement einiger weniger Bürger wären die bereits existierenden Denkmäler noch heruntergekommener als sie es jetzt schon sind.

All dies ist das Ergebnis einer einseitigen Gedenkkultur in der BRD, welche alle Opfer außer derer des eigenen Volkes in den Mittelpunkt stellt. Für uns sind alle Opfer gleichwertig, dementsprechend gilt unser Gedenken ALLEN – egal woher sie kamen oder auf welcher Seite sie standen.
Die Feststellung des französischen Generals und Staatsmannes Charles de Gaulle, dass man den Wert eines Volkes daran erkennt, wie es mit seinen gefallenen Soldaten nach einem verlorenen Krieg umgeht, zeigt klar und deutlich den Charakter und den „Wert“ der meisten heutigen Politiker in der BRD.

Immerhin können die Ludwigshäfner noch „froh“ sein, dass sich die Herren und Damen im Rathaus nur den Wegweiser aus Freiburg und Mannheim als Vorlage genommen haben und nicht das Millionen teure Holocaust Denkmal in Berlin.

NPD, KV-Vorderpfalz


Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/
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